Aus dem Alltag eines IT'lers

Seafile: Upload und Löschen nicht möglich

Nerdy Talk Seafile macht - leider - mal wieder Probleme. Über die Smartphone-App lud ich die Tage ein paar Fotos in eine Bibliothek und legte in selbiger heute abend per Rechner noch einen Ordner an, in den ich weitere Dateien schob. Während der Upload via PC-Client in andere Bibliotheken problemlos funktioniert, erscheint hinter dem einen Ordner ein "!". Die Löschungen, die ich clientseitig vornahm, wurden dabei nicht übertragen und auch der Upload weiterer Dateien scheitert. Im Webinterface sind die zu löschenden Dateien immer noch da und lassen sich leider nicht wegbekommen. Die lapidare Fehlermeldung: "Interner Fehler: Datei *******.jpg konnte nicht gelöscht werden". Auch das Speichern von Einstellungen für diese Bibliothek sowie für weitere scheitert mit dem Fehler: "Speichern der Einstellungen auf dem Server fehlgeschlagen".

So, was genau ist jetzt das Problem ? Speichermangel mal wieder ? Also sah ich mir via "tail seafile.log" das Logfile mal an und siehe da: "No space left on device." Also rief ich mal eben "ncdu" auf, das ich seinerzeit für solche Fälle mal auf dem RPi installierte und sah, dass "Storage" auf dem externen Datenträger den Speicherplatz komplett ausschöpfte. Und darin liegt das Verzeichnis "blocks", das immer wieder für übervolle Datenträger sorgt. Leider ist dies in Version 4.3.1 für Seafile immer noch nicht behoben, weshalb mal wieder Handarbeit angesagt war.
Unter "blocks" führte ich erneut "ncdu" aus und erhielt drei Repositories, die aus allen Nähten platzten, dies in Wirklichkeit aber gar nicht tun.

Seafile stellt zur Entrümpelung ein kleines Tool namens "GC" bereit, das sich im Seafile Serververeichnis befindet und das ich per "sudo ./seaf-gc.sh run" startete. Diesmal jedoch passiert hierbei nicht allzuviel.
Die Meldung: "Starting seafserv-gc, please wait ... [08/15/15 21:28:58] gc-core.c(454): === GC is finished === seafserv-gc run done" war das einzige, das ich zu sehen bekam, aufgeräumt wurde jedoch nichts. Und ein Integritätscheck per "sudo ./seaf-fsck.sh" brachte auch nichts. Sämtliche Repositories wurden als fehlerfrei aufgelistet. Also führte ich "sudo ./seaf-gc.sh" nochmal ohne "run" aus und schon wurde fleißig entrümpelt. Danach ein Integritätscheck und eine erneute Prüfung mit "ncdu" im "Blocks"-Verzeichnis und dann passte alles wieder.

Lästig, dass Seafile hier nicht sauber arbeitet und das trotz einer kurz eingestellten History und dem kompletten Löschen der Files.

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