Entries from February 2017

Alexa? Ach, vergiss es!

Seit vier Wochen steht der kleine Echo Dot nun bei uns daheim und hing mal mehr oder weniger am Strom. Anfangs hing das kleine Gerät noch an der abschaltbaren Steckdosenleiste, an der auch der Fernseher, der BluRay Player, der Receiver usw. hängen, was aber keinen Sinn macht, wenn man "Alexa" jederzeit ansprechen will. Also zog ich den Stecker und wollte anderweitig die Stromversorgung klären, doch dann stand "Alexa" erstmal stromlos herum. Ein erstes Zeichen dafür, dass "sie"...naja....eigentlich recht nutzlos ist.
Inzwischen hat sie wieder eine Anbindung ans Stromnetz und ans Internet, aber ruht - meistens, denn so wirklich kann man mit ihr nichts anfangen, was aber zu erwarten war.

"Alexa! Erzähle einen Witz!", praktiziert nur mein Schwager allzugerne, der selbst den großen Echo daheim hat. Mir entlocken die "Witze" nicht mal ein müdes Lächeln. Eher rolle ich mit den Augen. Auch ein: "Alexa! Selbstzerstörung!", sorgt bei mir für keine Änderung der Mimik. Ich möchte das Gerät schon eher für wirklich brauchbare Sachen nutzen, doch das ist nicht wirklich drin. Ich habe zum einen keine Lust mir die die genauen Formulierungen und Satzstellungen zu merken, ohne dass Alexa jedesmal sagt: "Ich habe Dich nicht verstanden", oder nur ein "Blöng" von sich gibt, als Signal, dass sie nichts kapiert.

"Wie ist meine tägliche Zusammenfassung", nervte mich schon nach dem dritten Mal der Benutzung. Und das Steuern unserer Hue-Lampen? Oh weh, das versuchte ich zweimal und griff dann ganz schnell wieder zu einem unserer Hue Taps. Mein Schwager hingegen versucht es immer wieder, doch meist erfolglos: "Alexa! Dimme Küche um 50%" - "Ich kann das nicht finden.". "Alexa schalte Haustürbeleuchtung ein." - "Blöng".
Nee, das ist nix für mich. HuePro regelt meine Beleuchtung automatisch und will ich etwas ein- oder umstellen ist der Griff zum Tap schneller.

Gut, man könnte Alexa ja für die Informationsfindung nutzen, doch dank der Anbindung an BING, klappt das eher bescheiden bis gar nicht: "Alexa, wie groß ist ein Tyrannosaurus Rex." - "Ich fürchte ich kann Dir da nicht weiterhelfen". Schade. Ok, war vielleicht zu speziell?! Doch auch andere Suchen liefen ins Leere. Somit also auch: nutzlos. Die Anbindung an Google? Ja, die kann man herstellen; mit einem Developer Account und Bastelei, aber da habe ich aktuell echt kein Interesse dran.

Gut, bleibt der Timer. Aus der Küche also mal schnell rübergerufen: "Alexa, stelle Timer auf 10 Minuten" - keine Reaktion. Echo Dot hörte mich nicht. Ich gehe also in den Flur und rufe laut: "Ok. Timer gestellt auf: 10 Minuten". Danke! Das hätte mit "Ok, Google..." auf meinem Tablet aber auch funktioniert, zumal ich das eh in der Küche stehen habe - quasi als Kochbuch.

Schön hingegen ist die kürzlich erfolgte Anbindung der Einkaufs-App "Bring". "Alexa, öffne Bring und füge Honig hinzu." - "Honig zur Einkaufsliste hinzugefügt. Kann ich sonst noch etwas für Dich tun?" - "Füge Milch und Paprika und Zewa hinzu" - "Ok, Milch und Paprika..." . Danke. Kurz darauf sehe ich die Artikel in der Bring App.
Aber das ist halt alles noch sehr bescheiden.

Jaaaa, man könnte argumentieren, dass der Schwerpunkt ja auf der Musikwiedergabe liegt und die funktioniert ja auch tatsächlich ganz gut, sofern Alexa Interpret und Titel findet - im bescheiden eingegrenzten MP3 Universum ohne MP3 Flat, die zusätzlich kostet. Ich bin kein Musikhörer und bestellte mir Dot einfach für andere Dinge.
"Hausautomation!", könnte jetzt jemand im Publikum rufen und das wäre sicherlich auch richtig, aber ich habe nix automatisiertes außer der Beleuchtung. Und jetzt eine "smarte" Wohnung um Alexa drumrumzubauen, nur damit sie eine Daseinsberechtigung hat, halte ich jetzt auch für den falschen Weg.

Also begrenzt sich unsere Kommunikation auf das Erfassen der Artikel für die Einkaufsliste, auf "Guten Appetit" und das gelegentliche Abhören der Nachrichten. Eine echte Alexa hätte in so einem Fall sicher schon längst die Koffer gepackt. Alexa im Echo Dot Gehäuse ist da aber ganz anders. Geduldig wartet sie, bis einer von uns mal wieder irgendetwas von sich gibt und lässt solange kommentarlos den Staub zu, der in den Sonnenstrahlen tanzt und sich langsam auf ihrer schwarzen Oberfläche des weißen Gehäuses ablegt.

Gelöst: Outlook Kalender in Google Kalender anzeigen

In einem älteren Blogeintrag schrieb ich seinerzeit, dass ich nach der Umstellung auf Android 6.x die Kalendereinträge in Outlook nicht mehr im "Business Kalender" oder im Google Kalender angezeigt bekomme. Ich hatte mir zwar einen Exchange Account eingerichtet, aber sämtliche Versuche, die beiden Kalender zusammenzuführen, scheiterten. Auch das Microsoft Supportforum war hier erwartungsgemäß keine Hilfe. Bis heute, als ich die Eingebung hatte, ich könnte ja doch mal wieder nachsehen, was sich nach mehreren inzwischen entstandenen Seiten im entsprechenden Threat getan hat.
Und siehe da, es gibt dort tatsächlich einen hilfreichen Eintrag von einem User, der zum gewünschten Ergebnis führt!

Für alle, die also vor dem gleichen Problem stehen, hier die funktionierende Lösung:


Hallo Zusammen,

ich stand vor kurzem auch wieder vor dem Problem und bin nun endlich zu einer Lösung gekommen. Da ich jedesmal wieder von vorne losgesucht habe, will ich hier kurz beschreiben, wie ich die Kalender eingerichtet habe.
Zunächst die Ausgangslage:

Main Smartphone ist aktuell ein Samsung Galaxy S7 mit Android 6.
In Outlook.com verwalte ich alle meine Termine in verschiedenen Kalendern. Das hat vor allem den Hintergrund, da ich manche Kalender geteilt habe (z.B. Familienkalender). Auf Google-Kalender zu wechseln ist für mich keine Option, da ich hier das Problem mit der Einbindung in Outlook am PC habe.

Nun zum Vorgehen:

bei den Konten im Smartphone gibt es bei mir drei verschiedene Möglichkeiten, ein Exchange-Konto hinzuzufügen:

Exchange (mit einem blauen Symbol)
Exchange (mit einem roten Symbol)
Microsoft Active Exchange

Nach mehreren Versuchen hat nur Exchange mit dem roten Symbol (leider weiß ich nicht, was genau das für ein Unterschied ist - ich gehe aber davon aus, dass es die Gmail-App ist) zum Ziel führt.Hier muss man aber nach der Eingabe der Outlook.com-Adresse auf "manuelles Setup" gehen, da ansonsten nur ein E-Mail-Konto per IMAP eingerichtet wird. Im Setup kann man dann "Exchange" auswählen. Von da an geht alles fast automatisch. Bei mir kam später allerdings die Fehlermeldung, dass der Server nicht erreichbar war. Hier war bei mir als Server "outlook.com" eingetragen. Nachdem ich das in "eas.outlook.com" geändert hatte, hat das funktioniert.
Einiges Problem war dann, dass ich die Kontakte aus diesem Konto zwar anzeigen, aber nicht bearbeiten konnte. Daher habe ich für die Kontakte noch ein "Microsoft Active Exchange" Konto angelegt.

Jetzt klappt bei mir alles :-)
Ich hoffe, ich konnte damit dem ein oder anderen helfen.

Beste Grüße
Daniel

Page 1 of 1, totaling 2 entries