Aus dem Alltag eines IT'lers

Nur geträumt

Oh weh, oh weh, die ab morgen wieder startende Woche kündigte sich bereits in der Nacht an.
Ich habe geträumt (gut, gut, wie so oft) - vom Support !

Man könnte meinen, dass mein Traum seeehr abwägig sein könnte, aber Ihr glaubt ja gar nicht welch abwegige Anfragen ich manchmal gestellt bekomme.
Naja, jedenfalls kam - in meinem Traum - ein Kollege aus einer anderen Abteilung auf mich zu und sagte mir er wolle einen Server aufbauen und einen Durchlauferhitzer. Diesen wolle er mit dem Server verbinden und wolle nun von mir wissen, welche Rohrstärke er für die Wasserrohre nehmen soll.
Bevor ich mich aufregen konnte, blendete mein Unterbewusstsein alles wieder aus, aufdass ich später davon träumte, einzelne Abteilungen mit neuen Telefonen auszustatten und ihnen die neuen Funktionen näherzubringen.

Ich meine, die hatten schon was !

- Farbdisplays
- Fernsteuerung
- Mediaplayer
- Satteliten- und Kabel-TV-Anschluss
- Embedded Google Earth
- GPS
- Ethernetanschluss
- ...

Ach ja, und telefonieren kann man mit den Dingern dann auch noch.
Stark, oder ?
Leider funktionierte die Präsentation nicht sofort, denn anstelle das Haus einer Kollegen - aufgerufen über das embedded Google Earth- anzuzeigen, wurden Eisbären und Schimpansen im Zoo im Display gezeigt. Und der Aufruf von Kabel-TV-Sendern war mehr als kläglich und zeigte auf fünf Kanälen alleine denselben Film.

Schräg ? Schräg !
Aber lasst uns mal abwarten was die kommende Woche wieder an Skurrilem bringen wird und dann unterhalten wir uns nochmal. ;-)

Große Jungs II

Heute gab's erneut Grillgut und Kuchen, dieses Mal aber auf einer Einweihungsfeier. Die Cousine meiner Freundin und ihr Mann haben ein Haus gekauft und den geladenen Gästen dieses heute präsentiert.
Als bekennender Nicht-Handwerker (habe echt eine Aversion dagegen und zudem zwei linke Hände was das angeht) sagte ich nur "Oh, toller Anstrich" und "Ah, schön gemacht", während ich mir eine Lamellentür gespielt fachmännisch ansah.

Das "Arbeitszimmer" im Keller hingegen entsprach da schon eher meinen Interessen. Während die Frau einen kleinen Büßerplatz von 30x30cm mit 'nem gammeligen PC hat, thront ihr Mann hinter einem Schreibtisch, auf dem zwei klotzige Röhrenmonitore in den Maßen 17" und 20" stehen. Dazu laufen drei PCs und "Eve Online" sowie Win Amp, der irgendwelche Schlagerhits in den Garten bläst.

Oh wie schnell das geht, dass man plötzlich beim Thema LAN-Party (im November in der Schweiz), Notebooks und Routern ist. :-D

Wieder draußen führte ich das Gespräch mit dem Bruder meiner Freundin fort, und wir diskutierten über das Für und Wider von Notebooks mit 15"- oder 17"-Displays, redeten über SSD, LCD-TVs mit LED-Backlight und Festplatten. Ganz nebenbei sah ich mir sein TomTom-Navi an und vergleich dessen Ausstattung mit der meines Geräts (Aufgebohrtes TomTom Go 2).

Wie schnell ein Abend rumgehen kann ! Bin jetzt aber verdammt satt nach all dem Fleisch, den Salaten und den Kuchen. ;-)

Große Jungs

Was machen große Jungs, wenn sie auf einer Geburtstagsfeier zusammenkommen ?
Richtig, sie lassen ihre Frauen bei ihresgleichen an einem Tisch setzen und belagern einen anderen. Die Gesprächsthemen variieren dabei in der Regel nur zwischen Auto, Sport oder Technik - naja, oder zumindest meistens.

Naja, und so saßen wir also da, hatten die Bäuche voller Grillgut, Kuchen, Getränken und wasweißich und waren völlig in das Modden von Nintendos Wii und DS vertieft, hatten es von den unterschiedlichen Varianten der Dreambox und was man mit welcher alles machen kann und diskutierten über SSD ("Solid State Drives" - nicht "Discs" !) und SD-Karten.
Interessant war zu hören, dass einer der Jungs über drei Dreamboxen verfügt und sich von der einen Videos auf seinen Eee Pc streamt, um damit auf dem Klo fern zu sehen. :-D
Hm...meine DBox II könnte das via VLC auch. Wäre mir dann aber doch zu lästig, als ein Notebook mit auf's Örtchen zu tragen. :-)

Symphonic Shades mit Hülsbeck

"Symphonic Shades - Chris Hülsbeck in Concert"
"Musik von Chris Hülsbeck in zwei Konzerten des WDR unter der Leitung von Grammy-Preisträger Arnold Roth
Ort: Funkhaus Wallrafplatz Köln"

Woha ! Also nichts wie hin !

Und so buchte ich schon vor Monaten für 'nen Freund und mich zwei Tickets (beide Konzerte waren kurz darauf vollständig ausverkauft) und letztes Wochenende waren wir da, holten uns ein Autogramm und ließen uns mit Huelsbeck fotografieren. Ein Muss für echte Fans der C64er- und AMIGA-Zeiten.






Wer Huelsbeck ist ? Ok, für alle Nichtwissenden ein Auszug aus dem Programm zu "Symphonic Shades":

Chris Hülsbeck gilt als der erfolgreichste deutsche Spielekomponist und bezaubert seine Hörer seit mittlerweile über 20 Jahren.

[...] Mit "Shades" für den Commodore 64 gewann er 1986 einen Musikwettbewerb der Zeitschrift "64er" und machte so die Firma "Rainbow Arts" auf sich aufmerksam. Aus der Kooperation der Gütersloher Softwareschmiede gingen viele Klassiker hervor.

Als Höhepunkt seiner Arbeit gilt die musikalische Untermalung der "Turrican"-Reihe. Die Fachpresse verlieh dem Komponisten schon bald den Titel "Soundmagier". [...]



Wikipedia nach dem Konzert:

Am 23. August 2008 fand in Köln das Konzert "Symphonic Shades - Hülsbeck in Concert" unter der Leitung von Grammy-Preisträger Arnold Roth statt. Dabei führten im Funkhaus Wallrafplatz mehr als 120 Musiker des WDR Rundfunkorchesters Köln und des FILMharmonischen Chors Prag vor ausverkauftem Saal Werke von Chris Hülsbeck auf. Das Konzert wurde zusätzlich live im Radio auf WDR4 und im Internet übertragen. Unter der persönlichen Anleitung von Chris Hülsbeck wurden die Arrangements von Jonne Valtonen, Yuzo Koshiro und Takenobu Mitsuyoshi für Orchester und Chor umgesetzt. Uraufführung feierte außerdem der von Hülsbeck komponierte Titel "Karawane der Elefanten".


Quelle: Wikipedia.de

Tja, und wir waren dabei und lauschten vertrauten Klängen, nicht selten mit einer Gänsehaut. Nach jedem Klassiker war das Publikum aus dem Häuschen und sprang besonders nach der Darbietung des "The great Gianna Sisters"-Theme begeistert aus den Sitzen.

Die Stimmung war super und die Atmosphäre irgendwie spacig. Man fühlte sich rund 20 Jahre in die Zeit zurüclversetzt und wenn man glaubte man selbst sei ein Nerd, konnte man überzeugt werden, dass es noch viel krassere gibt, als man es selbst ist.

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