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Windows 10 - Neuinstallation umständlich

Bei der Aktualisierung eines Notebooks mit Windows 7 Home, 64-Bit, erlebte ich wieder ein Microsoft-Abenteuer. Anwendern wird versprochen, dass Windows 10 doch so einfach zu beziehen und installieren sei, aber ist dem auch so ? Vielleicht. In meinem Fall hingegen war es einfach ... nur nervig.

Im ersten Schritt führte ich das Upgrade nach erfolgreicher Reservierung aus. Der Download dauerte, die Systemprüfung dauerte und das Upgrade an sich dauerte: geschlagene zwei Stunden (ohne die Downloadzeit!).
Nach dem Upgrade stellte ich dasselbe fest wie bei bei meinem Gamingrechner: der Bootvorgang und die Anmeldung dauerte dreimal so lange, weshalb ich dieses Mal eine Neuinstallation von Grund auf durchführen wollte. Und damit ging es dann auch schon los, denn nichts funktionierte richtig und viele gutgläubige Anwender mit wenig bis keiner Erfahrung wären kläglich und verzweifelt gescheitert.

Da ja suggeriert wird, dass Windows 10 völlig problemlos von einem USB-Stick neuinstalliert werden könne, entschied ich mich für diese Methode, nicht zuletzt, weil ich ohnehin keine DVDs zur Hand hatte.
Und so lud ich im ersten Schritt das "Media Creation Tool" von Microsoft herunter. Das Tool lud danach brav die Installationsdateien herunter, was erneut eine Weile dauerte, und formatierte den Stick. Als der Vorgang abgeschlossen war, startete ich den Rechner neu und änderte die Bootreihenfolge im BIOS (USB an 1. Stelle). Danach speichern und Reboot und: nix ! Der Stick wurde nicht erkannt (erwartungsgemäß, denn die Erfahrung bringt es mit sich) und Windows wurde gestartet.

Schön, also führte ich einfach die EXE auf dem Stick direkt aus und der Installationsdialog erschien, in dem man jedoch nur wenig bis nichts einstellen/entscheiden kann. Denn ich hätte gerne die Platte neu partioniert und formatiert z.B., doch das war mir hier nicht möglich. Na gut, dann installieren wir eben so neu. Der Vorgang dauerte eine geschlagene Stunde ! Und das bei einem rund 1 1/2 Jahre alten Notebook mit 8 GB und einem i5. Wow. Wie war das nochmal in der Werbung ? War da nicht irgendwas mit schnellem Start, schneller und einfacher Installation und überhaupt: alle easy ? Bisher merkte ich davon nichts.

Nach der Neuinstallation blieben die beiden Partionen wie zuvor, ansonsten war aber alles neu, bis auf die Dauer des Startvorgangs. Daran änderte sich nicht viel. Er dauerte immer noch.

Ok, was nun ? Der Stick muss anders formatiert werden, weshalb ich mir über das Media Creation Tool die Windows 10 ISO herunterlud und anschließend das "USB/DVD-Downloadtool für Windows 7" und dieses installierte, denn damit soll der Stick korrekt formatiert werden. Doch nach der Installation......ääh....nichts. Wohin wurden die Programmdateien installiert ? Die Anwendung ist weder unter "Alle Apps", noch unter C:\Programme oder C:\Programme(x86) zu finden. Erfolgreich war das Setup aber, denn ein erneutes Ausführen brachte die Abfrage zur Reparatur oder Deinstallation.
Immerhin findet sich auf dem Desktop ein entsprechendes Icon, das auf "C:\Users\*******\AppData\Local\Apps\USB DVD-Downloadtool für Windows 7\Windows7-USB-DVD-Download-Tool.exe" verweist. Aha!

Nach dem Start des Tools wurde der Stick formatiert und das ISO-File extrahiert und rüberkopiert.
Abschließend hieß es: erneut versuchen und siehe da, der Stick wurde erkannt und das Setup aufgerufen, welches jedoch schon bei der Eingabe der Seriennumer scheiterte. Nach Eingabe derer, die auf dem üblichen Aufkleber auf der Unterseite aufgedruckt ist, erschien nur die Meldung, dass mit dem Product Key etwas nicht stimmen würde. Ächz, aber klar. Es handelt sich um einen OEM Key, mit dem eine Neuinstallation mit einem (evtl.) beiliegenden Datenträger möglich ist. Also übersprang ich die Nummer und fuhr mit der Partitionierung und dem Üblichen fort.

Und damit war Windows 10 mit einigen Hürden erfolgreich neu installiert und wurde dank des entsprechenden Herstellereintrags BIOS und der Seriennummer (Zusatz "OA" - "Online Activated") auch direkt aktiviert.

Und jetzt möchte ich Otto Normaluser sehen wie er das, wie in der Werbung und in zahlreichen Zeitschriftenartikeln beworben, hinbekommen hätte.

Windows 10 - schnell, einfach und anwenderfreundlich.
*räusper*
Wie man's nimmt...
Nach der Neuinstallation jedenfalls bootet es nun jedenfalls endlich schneller.

Windows 10 Downgrade

Windows 10 auf dem WeTab: hmmm......jaaaa, kann man machen.....muss man aber nicht. Ich tat es und fand's interessant, allerdings machten ein paar Treiber Probleme und die Performance litt ordentlich. Der Start des Geräts brauchte lange und Anwendungen benötigten ewig Zeit, um gestartet zu werden. Die Nutzung machte damit nicht wirklich Spaß. Also versuchte ich, was mit Windows 10 beworben wird: der problemlose Rückkehr zur zuvor installierten Version. In meinem Fall war das Windows 8.1 und ich stieß den Vorgang einfach mal an.

Das ganze dauerte eine Weile und wurde, wider erwarten, erfolgreich abgeschlossen ! Ich war wirklich erstaunt und beeindruckt, denn, das muss ich ehrlich sagen, nach all den Jahren Erfahrung mit Windows hatte ich nicht damit gerechnet. Wie oft propagierte Windows etwas, das dann doch nicht funktionierte. Von der Reparatur bis zum Finden von Treibern usw. . Das Rückgängigmachen in meinem und diesem Fall jedoch klappte. Windows 10 ist weg und 8.1 wieder da und lässt sich sofort wieder reibungslos nutzen. Lediglich die WLAN-Zugangsdaten mussten nochmal hinterlegt werden, aber das war es auch schon.
Und jetzt läuft das Tablet auch wieder flüssig und gut.

Windows 10 auf dem WeTab: einen Versuch war's wert. Mehr Zeit und Mühe wollte ich aber nicht reinstecken.

Seafile: Upload und Löschen nicht möglich

Seafile macht - leider - mal wieder Probleme. Über die Smartphone-App lud ich die Tage ein paar Fotos in eine Bibliothek und legte in selbiger heute abend per Rechner noch einen Ordner an, in den ich weitere Dateien schob. Während der Upload via PC-Client in andere Bibliotheken problemlos funktioniert, erscheint hinter dem einen Ordner ein "!". Die Löschungen, die ich clientseitig vornahm, wurden dabei nicht übertragen und auch der Upload weiterer Dateien scheitert. Im Webinterface sind die zu löschenden Dateien immer noch da und lassen sich leider nicht wegbekommen. Die lapidare Fehlermeldung: "Interner Fehler: Datei *******.jpg konnte nicht gelöscht werden". Auch das Speichern von Einstellungen für diese Bibliothek sowie für weitere scheitert mit dem Fehler: "Speichern der Einstellungen auf dem Server fehlgeschlagen".

So, was genau ist jetzt das Problem ? Speichermangel mal wieder ? Also sah ich mir via "tail seafile.log" das Logfile mal an und siehe da: "No space left on device." Also rief ich mal eben "ncdu" auf, das ich seinerzeit für solche Fälle mal auf dem RPi installierte und sah, dass "Storage" auf dem externen Datenträger den Speicherplatz komplett ausschöpfte. Und darin liegt das Verzeichnis "blocks", das immer wieder für übervolle Datenträger sorgt. Leider ist dies in Version 4.3.1 für Seafile immer noch nicht behoben, weshalb mal wieder Handarbeit angesagt war.
Unter "blocks" führte ich erneut "ncdu" aus und erhielt drei Repositories, die aus allen Nähten platzten, dies in Wirklichkeit aber gar nicht tun.

Seafile stellt zur Entrümpelung ein kleines Tool namens "GC" bereit, das sich im Seafile Serververeichnis befindet und das ich per "sudo ./seaf-gc.sh run" startete. Diesmal jedoch passiert hierbei nicht allzuviel.
Die Meldung: "Starting seafserv-gc, please wait ... [08/15/15 21:28:58] gc-core.c(454): === GC is finished === seafserv-gc run done" war das einzige, das ich zu sehen bekam, aufgeräumt wurde jedoch nichts. Und ein Integritätscheck per "sudo ./seaf-fsck.sh" brachte auch nichts. Sämtliche Repositories wurden als fehlerfrei aufgelistet. Also führte ich "sudo ./seaf-gc.sh" nochmal ohne "run" aus und schon wurde fleißig entrümpelt. Danach ein Integritätscheck und eine erneute Prüfung mit "ncdu" im "Blocks"-Verzeichnis und dann passte alles wieder.

Lästig, dass Seafile hier nicht sauber arbeitet und das trotz einer kurz eingestellten History und dem kompletten Löschen der Files.

Windows 10 Installationen

Seit Ende Juni ist Windows 10 als Upgrade verfügbar, weshalb ich es mir natürlich für meine fünf Windows-Rechner (Tablet, zwei Notebooks, zwei PCs) reservierte.
Mein Gaming-Rechner erhielt das Upgrade als erstes und war damit in rund 10 Minuten durch. Nach dem Upgrade von 8.1 traten jedoch folgende (kleinen) Probleme auf, die sich jedoch allesamt schnell beheben ließen:

- Auflösung wurde fälschlicherweise auf 1920x1080 (statt 1680x1050) gesetzt
- Grafikkartenlüfter drehten hoch (Treiber nicht korrekt) => Nachinstallation über nVidia Center später erfolgreich
- Kaspersky Internet Security 2015 wurde nicht mehr gestartet => Installation des aktuellsten Pakets von der Herstellerwebsite sorgte für Abhilfe
- Logitech Gaming Center brachte DLL-Fehler => Installation der aktuellsten Version behob die Fehler
- nVidia Gaming Experience wurde nicht mehr gestartet => Neuinstallation behob den Fehler
- OneNote war inhaltslos => wurden nach Sync von Microsoft Live gezogen
- nVidia Grafikkartentreiber konnten nicht installiert werden => Ging nach zwei Neustarts
- Startmenügruppen und -anordnung komplett durcheinander und voller neuer Kacheln => Musste ich manuell neu anpassen
- Eigene Bibliotheken waren weg => Musste ich manuell neu anpassen
- Kodi 14.2 brachte Fehlermeldung beim Start => 15.0 laeuft nach (Neu-)installation

Alles andere wie STEAM, einige getestete Spiele usw. laufen problemlos weiter.

Die nächste Installation erfolgte auf meinem WeTab als Upgrade von 8.1. Danach traten folgende Probleme auf:

- Wischgesten markieren den Bildschirm und verschieben Icons
- Wischgesten sind spiegelverkehrt (Bild ist jedoch korrekt und Eingaben per Maus und Tatstatur ebenfalls)
- Kaspersky Internet Security 2015 wurde nicht mehr gestartet => Installation des aktuellsten Pakets von der Herstellerwebsite sorgte für Abhilfe
- OneNote war inhaltslos => wurden nach Sync von Microsoft Live gezogen
- Startmenügruppen und -anordnung komplett durcheinander und voller neuer Kacheln => Musste ich manuell neu anpassen
- Eigene Bibliotheken waren weg => Musste ich manuell neu anpassen
- Kodi 14.2 brachte Fehlermeldung beim Start => 15.0 laeuft nach (Neu-)installation

Alles weitere bisher geteste wie u.a. "Millenium" zur Displayeinstellung und -rotation funktioniert soweit. Jetzt muss ich das Problem mit der spiegelerkehrten Eingabe und dem Markieren in den Griff bekommen und schon lässt sich das Tablet wieder nutzen.

Die anderen drei Rechner warten noch auf ihr Upgrade.

The name specified in the network control block is used on a remote adapter

Ich habe seit einigen Tagen das Problem, dass einer meiner Rechner keine IP mehr vom DHCP erhält. Windows vergibt sich dann stets eine eigene und als Ergebnis eines "ipconfig /release", "ipconfig /renew" erhalte ich stets die Meldung: "The name specified in the network control block is used on a remote adapter." Also vergab ich dem Client vorübergehend eine feste IP, um überhaupt erstmal ins Netzwerk zu kommen. Dabei erhielt ich unter Windows 8.1 stets einen Warnhinweis, dass der Rechner nur eine eingeschränkte Netzwerkverbindung hätte. Das Browsen im lokalen Netz sowie der Internetzugriff und auch Downloads mit voller Bandbreite stellten jedoch kein Problem dar.

Also machte ich zunächst folgendes:
Ich startete "regedit" und wechselte zu HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Nsi\{eb004a00-9b1a-11d4-9123-0050047759bc}\26. Danach machte ich einen Rechtsklick auf den Schlüssel 26 und setzte in den Berechtigungen einen Haken bei "Vollzugriff" für "Jeder". Anschließend schloß ich den Regisrtierungseditor und öffnete ein Command Prompt mit Adminrechten (Win + X, "Eingabeaufforderung (Admin)" starten. Darin gab ich "netsh int ip reset C:\resetlog.txt" ein und schickte den Befehl ab. Danach folgte ein Rechnerneustart, nach dem das gelbe Dreieck und auch der Hinweis auf die eingeschränkte Verbindung verschwunden waren. Der Erhalt einer IP über DHCP scheiterte jedoch weiterhin.

Eine Ursache könnte sein, dass der Client über DHCP stets versucht eine IP aus einem anderen IP-Bereich zu bekommen.
Weshalb ?
Ich hatte kürzlich für eine Feier das Gastnetz meiner Fritz!Box aktiviert und einen Repeater damit gekoppelt. Diesen richtete ich über meinen Rechner und über dessen LAN-Port ein. Zwischenzeitlich schaltete ich auf WLAN um und nahm Einstellungen auf der Fritz!Box vor. Damit erhielt der Rechner auf dem LAN-Port per DHCP des Repeaters eine IP aus dem Gastnetz und über WLAN eine IP des DHCPS der Fritz!Box.
Vermutlich kann ich das Problem jetzt beheben, indem ich den PC wieder per Kabel mit dem Repeater verbinde, diesen wieder ins eigene WLAN bringe, damit er sich wieder im selben Adressbereich befindet. Anschließend werde ich DHCP auf dem Repeater deaktivieren, damit sich der Rechner seine IP wieder von der Fritz!Box zieht. Der Theorie nach sollte das die Lösung sein, aber wir werden sehen.

EDIT:

Und genauso wie ich es mir dachte war es dann auch.
Ich änderte die Netzwerkkarteneinstellungen wieder von fester IP zu dynamischer, verband den Rechner wieder per Kabel mit dem Repeater und koppelte diesen wieder mit meinem regulären WLAN. Danach deaktivierte ich repeaterseitig DHCP und trennte die Netzwerkverbindung. Abschließend steckte ich wieder das LAN-Kabel für mein reguläres LAN ein und der Rechner erhielt wieder eine IP. Fehler- und klaglos. Damit läuft jetzt alles wieder gewohnt.

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